Club Chronik/Geschichte
1886
Mannheimer und Ludwigshafener Köche gründen den Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen. Die Namen der Gründungsmitglieder sind leider nicht überliefert.
1887
Beitritt zum neu gegründeten Internationalen Verband der Köche Deutschlands (IKV) dem heutigen VKD
1899
Auflösung des Clubs der Köche Mannheim-Ludwigshafen. Gründe hierzu sind nicht überliefert.
1904
Wiedergründung des Clubs der Köche Mannheim-Ludwigshafen duch die Kollegen Anton Affinger, Otto Balker und Walter John die auch den Vorstand bildeten. Das Jahr 1904 gilt seither als Gründungsjahr des Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen.
1905
Erstmals Beteiligung an der Internationalen Kochkunstschau, (IKA) in Frankfurt durch den Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen mit der Auszeichnung des Großen Preises und des Ehrenpreises.
1908
Die Mitglieder wählten B. Apfel zum neuen Vorsitzenden. Inhaber vom Restaurant Karl Theodor in Mannheim. Weitere Namen sind nicht überliefert.
1909
Albert Bossert, (Jahrgang 1880) wird zum Nachfolger von B. Apfel. Über den vorzeitigen Wechsel des Vorstandes liegen keine Informationen vor. Albert Bossert wird bis 1918 als Vorsitzender genannt. Durch den 1. Weltkrieg 1914-1918 dürfte auch das Clubleben weitest gehend geruht haben Hierüber und wer noch den Club führte gibt es keine Informationen. Über Albert Bossert liegt uns eine Zeugniskopie aus dem Jahre 1904 vom Hofmarschall Seiner Königlichen Hoheit des Erbgroßherzog von Baden vor, indem bezeugt wird, das Albert Bossert vom 16. März 1902- 25. April 1904 am Hofe in Karlsruhe als Küchenchef beschäftigt war. Ein Zeugnis bezeugt Albert Bossert , dass Er von 1915 bis 1917
im Casino des Gouvernements der belgischen Provinz Limburg in Hasselt als 1. Koch tätig war. Ein weiteres (Führungs) Zeugnis von Albert Bossert sagt aus, dass Unteroffizier Bossert vom 24. November 1917 - November 1918 dem Stabe des Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte angehört und im Offiziers-Kasino anfänglich als Buchführer den Weinkeller verwaltete, später den Lebensmitteleinkauf und die Leitung der Küche unter sich hatte.
1912
Der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen übergibt dem Internationalen Verband der Köche, (IKV) eine Spende in Höhe von 1000,00 DM. Die Vorstände des IKV Friedrich Banzer und Mathis nahmen den Scheck dankend entgegen. Die Übergabe des Spendenschecks wurde mit der Überreichung eines Diploms durch IKV Vorstands Mitglieds Mathis dokumentiert. Der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen wurde hiermit als stiftendes Mitglied im IKV anerkannt. (Seither sprechen wir von einem Stiftungsfest wenn ein Jugbiläumsfest begangen wird). Das Geld war Grundstock eines Erholungsheimes für bedürftige Kollegen. Verbandsdirektor Friedrich Banzer ließ nicht unerwähnt, dass der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen als einer der ersten Clubs war, der 1887 dem IKV beitrat. Desweiteren wurde einem Antrag vom Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen betreffend der Spende nicht statt gegeben. Um welchen Antrag es sich hier handelte ist nicht überliefert. Überliefert ist allerdings, dass der Club Vorstand die Begründung der Ablehnung billigte.
1919
Josef Geh wird als neuer 1. Vorsitzender gewählt und hat dieses Amt bis einschließlich 1934 inne. Weitere Namen sind nicht überliefert.
1920
1. Köcheball, 11 Jahre nach Gründung des Vereins, mit kulinarischer Tombola. Genaues Datum des Stifungsfestes und Ort der Festveranstaltung sind nicht überliefert.
1923
Die Ludwigshafener Kollegen Wilhelm Olef und Anton Conrad gründen den Club der Köche Ludwigshafen. Während der Club der Köche Mannheim weiter von Josef Geh geleitet wird. Gründe für die Spaltung des bisherigen Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen sind nicht überliefert.
1925
Der Club der Köche Mannheim richtet zum 1.mal eine eintägige Kochkunstschau aus.
1926
Zum 2.mal findet eine Kochkunstschau statt.
1927
Zum 3.mal richtet der Club der Köche Mannheim eine Kochkunstschau aus. Über alle drei Kochkunstschauen sind leider keine weiteren Informationen überliefert.
1928
Zusammenschluss beider Köche Clubs wieder zum Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen. Vorstand Josef Geh, Wilhelm Olef, Anton Conrad und Kollege Curt Crössmann.
1929
Im damaligen Clublokal "Zur Bauhütte" in D 4, Mannheim, findet die Gründung der HOTA durch Kollege Curt Crössmann statt. Die HOTA ist eine Sport und Spielgemeinschaft von Angestellten Mannheimer und Ludwigshafener Hotels und verwander Betriebe wie es überliefert wurde. Die Sportabteilung HOTA schloss sich dem 1. Mannheimer Fußballclub Phönix 02 an. Es kann davon ausgegangen werden, dass Fußballsport betrieben wurde. Auch hierüber gibt es keine Aufzeichnungen. Selbst beim FC Phönix 02 Mannheim konnten keine Informationen über diese Zeit in Erfahrung gebracht werden. Gleichzeitig wurde auch regelmäßig Kegelsport betrieben.
Im gleichen Jahr beging der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen sein 20 jähriges Vereinsjubiläum mit dem 2. Köcheball im Restaurant Friedrichspark mit kulinarischer Tombola. Zum 20jährigen Jubiläum wurde eine Vereinsfahne angeschafft und in einem feierlichen Festakt geweiht. Zum Jubiläum mit Fahnenweihe wurden die Kochvereine Heidelberg zum Bruderverein und die Kochvereine Karlsruhe & Stuttgart zu Patenvereinen ernannt. Neben den Kochvereins Delegierten, Heidelberg, Karlsruhe, und Stuttgart hatten die Kollegen vom Kochclub Freiburg ebenfalls Delegierte mit Ihren Glückwünschen entsendet. Die überbrachten Fahnenschleifen und weitere Gastgeschenke zeugen bis in die heutige Zeit von diesem Jubiläum.
1929 nahm wiederum der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen an der Internationalen Kochkunstschau (IKA) in Frankfurt teil. Clubmitglieder erhielten auch hier wieder höchste Auszeichnungen für hervorragende Leistungen, wie es in den Überlieferungen heißt.
1934
Die 6. Internationale Kochkunstschau, (IKA) war wiederum für den Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen eine Plattform sich International mit den damaligen Korofähen der Kochkunst zu messen.
Mit der Machtergreifung durch die NSDAP nahm dann plötzlich jegliche Vereinstätigkeit ein jehes Ende. Wie alle anderen Vereine in Deutschland, so mußte auch der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen sein gesamtes Vereinsvermögen der Regierung des III.Reiches, bez. an die Deutsche Arbeitsfront übergeben. Jegliche Vereinstätigkeit war ab sofort untersagt. Um so bemerkenswerter, dass durch den damaligen Kollegen Curt Crössmann die Vereinsfahne vor dem Zugriff der neuen Machthaber bewahrt werden konnte.
1936
Am 24. Juni d.JH. wurde die erste Meisterprüfung für Köche in Mannheim durch geführt. Der bekannte Hotelier, Dir. Max Meisinger, (Augusta Hotel) hielt vor zahlreichen Vertretern der Stadt, der Handelskammer und weiteren Ehrengästen die Begrüßung und die Freisprechung der neu gebackenen Küchenmeistern im Mannheimer Rathaus.
1942
Ab 01. Oktober 1942 wird Albert Bossert für die Dauer des einberufenen Technischen Lehrers Johannes Knebel zum Kriegswehrdienst als Angestellter, (Küchenfachlehrer) Vergütungsgruppe VI der Tarifordnung A für Gefolgschaftsmitglieder im öffentlichen Dienst (TO.A.) an der Fachschule für das Hotel & Gaststättengewerbes in Heidelberg angestellt. Weiter heißt es hier: Die Einstellung erfolgt unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass die deutschblütige Abstammung-falls verheiratet, auch diejenige der Ehefrau keinen Anlaß zu Beanstandungen geben und dass gegen die Verwendung im staatlichen Schuldienst in politischer Hinsicht keine Bedenken bestehen.
1944
Eine Bescheinigung von der Fachschule für das Hotel & Gaststättengewerbe in Heidelberg bezeugt, dass Albert Bossert vom 1. Oktober 1942 - 30. Juni 1944 dort für die zum Wehrdienst einberufenen Lehrer der Schule, als Lehrkraft im Angestelltenverhältniss beschäftigt war und in Küchenkunde unterrichtet und die Schulkücher geleitet hat.
1948
Nach über 8 Jahren erzwungener Vereinsruhe wurde am 03. September der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen von folgenden Kollegen wieder aktiviert :
J. Geh, L. Wagner, und Bergmann und als 5. Zweigverein in die Gemeinschaft des Verbandes der Köche Deutschlands, (VKD, vormals IKV) zurück geführt.
1949
Im April 1949 wurde im Clublokal "Mannheimer Hütte" eine außerordentliche Versammlung einberufen zum Zwecke das bestehende Provosorium durch eine Vorstandswahl zu beenden. Josef Geh übernahm für die kommenden 2 Jahre bis 1950 das Amt des 1. Vorsitzenden, dass er bereits von 1923 bis zur Machtergreifung durch die NSDAP inne hatte. Weitere Ergebnisse: 2. Vorsitz. L. Wagner,, Schritführer Johann Lerch, Kssier Heinrich Bergmann. Als Beisitzer wurden Eduard Pfaff und Karl Elste gewählt. Ferner wurde ein Vergnügungswart, Rudi Hof, ein Lehrgangsleiter, W. Kolokenmitsch, ein Jugendwart, H. Müller gewählt. Die Versammlung beschloss, unter dem Namen "Club der Köche Mannheim, Zweigverein im Verband der Köche Deutschland, unter Anlehnung an den früheren Koch-Verein Mannheim weiterzuarbeiten.
Die über die Wirren der Jahre 1936 - 1948 von Kollege Curt Crößmann gehütete Vereinsfahne wurde dem Verein wieder übergeben.
Das 40jähriges Jubiläum mit Stiftungsfest im Restaurant Siechen Bräu in N ,7. wurde mit einem Köcheball dem 3. überhaupt in der Clubgeschichte gefeiert.Und man glaubt es kaum mit kulinarischer Tombola, in einer Zeit wo es so gut wie nichts gab. Eine mehr als bemerkenswerte Leistung.
Genauso eine bemerkenswerte Leistung war die Beteiligung unseres Clubs an der 1. Südwestdeutschen Hotel und Gaststätten Ausstellung(SÜHOGA ) im Rosengarten, mit Kochkunstschau und Musterküche. (Auf Neudeutsch Live/Show Küche)
Überliefert sind folgende aktive Kollegen, (die z.Teil dem Chronisten pers. noch bekannt sind) Karl Elste, Max Faulhaber, Erich Reese, Paul Hofmann, Karl Müller, Rolf Radatz, Curt Crößmann, Eduard Pfaff, Ludwig Wagner, Paul Büttner, Karl Pfister, Erich Böck, Rudolf Hoff und Hermann Müller.
Für Ihre Leistungen erhielt der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen eine Goldmedaille mit Ehrenpreis.
In das Jahr 1949 fiel auch die Gründung der 1. Mannheimer Kochschule durch den ehemaligen Vorsitzenden unseres Clubs Albert Bossert. Albert Bossert war weit über die Grenzen von Mannheim hinaus ein bekannter Mannheimer Küchenmeister , Fachleherer, sowie Mitarbeiter der weit bekannten Feinkostfirma "Eugen Lacroix" in Frankfurt.
1950
Ein Schreiben vom 24. Januar des Fritz Gabler Schulvereins e.V. in Heidelberg unterstützt Albert Bossert in seinem Bestreben geeignete Schulungsräume für die Lehrlingsausbildung zu finden. Die bisherigen Räumlichkeiten entsprechen nicht mehr den Anforderungen, sowohl weitere Räumlichkeiten von der Besatzungsmacht enteignet und genutzt wurden. Das Schreiben weist mit Nachdruck auf die besonders hohe Kompetenz von Albert Bossert hin, der als Lehrmeister des Berufsnachwuchses in seinen Bemühungen um geeignete Schulungsräume zu unterstützen ist. Am 25. März begeht Albert Bossert seinen 70 Geburtstag bei bester Gesundheit und erhält hierzu , unter anderem zahlreiche Glückwünsche der IHK Mannheim/Heidelberg und Ludwigshafen. Der Bundesausschuss für Berufsbildung im Deutschen Hotel & Gaststätten-Verband e.V. (Dehoga) zählt ebenso zu den Gratulanten wie der Mannheimer Verkehrsverein.
1951
Karl Hohlweg wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Weitere Informationen liegen keine vor. Am 09. Januar 195 1 feierte man in den Räumen der Gewerkschaftshaus-Gaststätte O 4, 8/9 in Mannheim das 42.te Clubjubiläum/Stiftungsfest mit dem 4. Köcheball.
1952
Im Schreiben vom 30. Mai teilt der Präsident des Landesbezirks Baden Albert Bossert mit , dass durch die Errichtung der Landesberufsfachschule zur Beschulung der Lehrlinge des Hotel&Gaststättengewerbes für das Land Baden-Württemberg in Bad-Überkingen seine Tätigkeit als Nebenlehrer an der Handelsschule in Heidelberg beendet sei. Vom gleichen Jahr bezeugt ein Zeugnis dieser Handelsschule Albert Bossert beim Wiederaufbau des beruflichen Schulwesens in Heidelberg-Mannheim und der fachlichen Schulung des Nachwuchses hervorragende Arbeit geleistet zu haben. Als Prüfungsmeister und Preisrichter bei den großen Fachausstellungen waren seine reichen Fachkenntnisse besonders gefragt. Gezeichnet ist das Zeugnis von Fritz Gabler, Vorsitzender des Hauptausschusses Berufserziehung im Deutschen Hotel und Gaststättenverband e.V.
1953
Der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen nimmt an der 1. Südwestdeutschen Metzgerei Fachausstellung, (SÜMEFA) in Mannheim mit Kochkunstschau mit Erfolg teil.
1954
Lothar Brachvogel, (Küchenmeister/Chef im Augusta Hotel, Gerling Konzern) übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden von Kollege Hohlweg.
08. Juli, 23:00h Monatsversammlung. 1. Vorsitz. Kollege Brachvogel eröffnete die von 14 Kollegen besuchte Versammlung in üblicher Weise. Als 1. Punkt stand die Neuwahl des Schriftführers an. Kollege E. Pfaff legte sein Amt nieder, da er sich selbständig machte. Zum Gedenken des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Paul Büttner erhoben sich die Anwesenden zu einer Gedenkminute. Sodann überreichte der 1. Vorsitz. im Auftrag des VKD dem Club die in Bern, anl. der HOSPES errungene Goldmedaille mit Diplom.
Der 1. Vorsitz. berichtete weiter, dass er bereits drei Lehrlingsversammlungen und praktische Unterrichtsstunden abgehalten habe. Mit 20-25 Teilnehmern habe diese einen großen Anklang gefunden. Sodann gab Kollege Brachvogel bekannt, dass er im März des kommenden Jahres von Mannheim weg ziehen würde und bat um Fortsetzung der Lehrkurse. Kollege Hohlweg konnte sein Amt als Schriftfüherer wegen Krankheit nur kurz ausüben. Kollege Wischnick wurde somit neuer Schriftführer. Der 2. Vorsitz. Kollege Maier mußte durch Arbeitsplatz Wechsel ebenso seinen Posten aufgeben. Nachfolger wurde Kollege Rapp. Diskussionen über den Termin des 44. Stiftungsfest im kommenden Jahr ergab kein Ergebniss. Erst sollte im Jahr 1955 eine Generalversammlung mit Neuwahlen durch geführt werden. Dem VKD Aufruf zur Weihnachtsspende folgte Hermann Knaus, Gaststätte Knaus, Käfertalerstr. 49, Mannheim, mit 3,00 DM. Veröffentlicht in der Zeitung der Köche vom 20. Januar 1955.
1955
Ludwig Wagner besetzt den vakanten Posten des 1. Vorsitz., da ja bekanntlich sein Vorgänger L.Brachvogel aus Mannheim weg zog.
In den Club Annalen gibt es aus dem Jahr 1955 ein Foto, (offensichtllich wurde das 44. Stiftungsfest gefeiert) Willy Wittich wird hier als Einzigster vom Chronisten erkannt.
03. 05. IHK Abschlussprüfungen im Restaurant "Nürnberger Bierkeller" in Mannheim mit 11 Kellner und 18 Kochlehrlingen. Vorsitzender der Prüfungskommission, Albert Bossert. Es fanden jährlich 2 Prüfungen statt, wovon je eine in Mannheim und eine in Heidelberg abgehalten wurde. Die schriftliche Prüfung wurde zuvor in der Fachschule in Bad Überkingen abgenommen. Der Maimarkt - Sonntag erlebte einen Rekordbesuch von 18000 Menschen.
1956
Willy Wittich wird zum 1. Vorsitzenden als Nachfolger von Ludwig Wagner gewählt. Willy Wittich, Sohn eines bekannten Mannheimer Gastronoms wurde in Interlaken, (CH) 1910 geboren. Sein Vater war zu der Zeit als Koch in Interlaken tätig. Kollege Wittich sen. war ebenfalls nach dem Krieg aktives Mitglied im Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen tätig. In welcher Funktion, von wann bis wann ist uns leider nicht überliefert. Willy Wittich war bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1975 in der Heidelberg-Rohrbach Reha Klinik als Küchemeister/Chef tätig. Willy Wittich war darüber hinaus als IHK Prüfmeister über 25 Jahre und Ausbilder tätig.
1959
Albert Bossert, langjähriger Vorsitzender unseres Clubs, Küchenmeister, Gastronom, Gründer der 1. Mannheimer Kochschule, Ausbilder und langjähriger IHK Prüfmeister wurde mit dem Bundesverdienst Kreuz ausgezeichnet. Der Mannheimer Oberbürgermeister Hans Reschke, (1956-1972) überreichte Kollege Albert Bossert die Auszeichnung für seine Verdienste als Ausbilder, Fachleherer, IHK Prüfmeister ,Gastronom und nicht zuletzt als einen weit über die Grenzen Mannheims hinaus bekannten Koch. Zur gleichen Zeit bekamm Alber Bossert die Lacroix Plakette verliehen.
Bei der Generalversammlung mit Neu wahlen wird Willy Wittich im Amt als 1.
Vorsitzenden bestätigt. Eduard Pfaff wird sein Stellvertreter. Weitere Informationen liegen uns nicht vor. In den Club Annalen gibt es aus dieser Zeit ein Foto, dass folgende Kollegen zeigt. Ludwig Walter, Hermann Knaus, Hans Maurus, Klemens Walter, Reese, Walter Baron, Sommer, Bernhard Drüppel, (Verbands Direktor VKD) Josef Geh, (Ehrenmitglied) Baßler Karl und Müller.
1960
Willy Wittich wird für weitere 2 Jahre als 1. Vorsitzender gewählt . Hermann Knaus 1. Kassier und Hermann Elsner 1. Schriftführer führten Ihre Ämter bis einschließlich 1972.
Im Vereinslokal Mannheimer Ruderclub, "Rheinterrassen" wurde das 48. Club Jubiläum/Stiftungsfest mit dem 5. Köcheball gefeiert. Der 1. Vorsitzende Willy Wittich begrüßte unter anderem Altmeister, Ehrenmitglied, Bossert und Ehrenmitglied Josef Geh, sowie weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Für das abwechslungsreiche Programm zeichnete der 2. Vorsitz. E. Pfaff verantwortlich.
Die Sommer IHK Abschlussprüfung war mit 4 Kellner und 25 Kochlehrlingen besetzt. Im Prüfungsausschuss saßen mehrheitlich Mitglieder unseres Clubs.
Am 25. März begeht bei bester Gesundheit Albert Bossert seinen 80. Geburtstag.
1962
Bei der turnusmäßigen Generalversammlung wird Kollege Wittich von Klemens Walter als 1. Vorsitzenden abgelöst. Die Kollegen Knaus und Elsner werden in Ihren Ämtern bestätigt. In den vergangenen 10 Jahren erlebt der Club großen Zuspruch und verhalf durch vielerlei Aktivitäten dem Club und seinen Mitgliedern zu weiterem Ansehen in der Kurpfalz und darüber hinaus. Josef Geh, langjähriges Clubmitglied, Vorsitzender und Ehrenmitglied wird zum Ehrennvorsitzenden ernannt. Ergänzt und unterstützt wird der Vorstand in wechselnder Besetzung von den Kollegen unter anderem: Edurad Pfaff, Hermann Elsner, Willy Wittich, Hans Maurus, Walter Baron, Hermann Knaus. Bei monatlich gut besuchten Versammlungen wurden Fachvorträge, Produktverkostungen, Weihnachtsfeiern und andere gesellige Aktivitäten gepflegt. Die vielen Mannheimer Gastronomie Betriebe mit Ihren vielen Mitarbeitern sorgten für ein reges Clubleben. In dieser Zeit nahm die Mitgliederzahl einen positiven Verlauf und nahm stetig zu. Da es keinen Mitgliedsbeitrag für die Clubmitglieder mangels Vereinssatzung gab, wurde an den Monatsversammlungen "Die Marmit" rund gehen lassen. Auf Grund der gut besuchten Monatsversammlungen konnte der Club hiermit seine laufenden Unkosten bestreiten. Weitere Geldspenden, sowie Überschüsse der Köchebälle trugen so zu einem bescheidenen Vereinsvermögen bei. Jubiläumsgeschenke an befreundete Zweigvereine, Geburtstage, Grabspenden bei Todesfällen ec. nahmen einen großen Teil dieses Vermögens wieder in Anspruch. Die Vereinslokale die mehrheitlich gewechselt wurden hießen damals: Morgenröte, Höpfner Stuben, Maruba, Siechen Bräu unter anderem. In die Amtszeit von Kollege Klemens Walter fiel auch die Endscheidung des Vorstandes nicht nur zu runden Geburtstagen ein Stifungsfest des Clubs zu veranstalten, sondern einen jährlich wiederkehrenden Köcheball zu veranstalten. Gleichzeitig wurde mit diesem jährlichen Köcheball eine Kochkunstschau mit einem Jugendwettbewerb für Kochauszubildende verbunden. Mit zahlreichen Mannheimern Hotels und Gaststätten und den dort tätigen Küchenchefs mit Ihren Mitarbeitern/innen gelang es dem damaligen Vorstand ein jährliches Fest zu veranstalten, dass im Kalender der Mannheimer Bevölkerung zu einem festen und beliebten Termin wurde. Die damaligen Kollegen verstanden es immer wieder mit neuen Ideen die Stiftungsfeste/Köchebälle attraktiv zu halten. Die Gewinnlose der Tombola, mit attraktiven Preisen waren in der Regel in Kürze ausverkauft. Die kulinarischen Höhepunkte am Kalten Büfett waren , wie soll es anders sein, heiß umkämpft. Mit künstlerischem Programm, Zauberern, Tanzgruppen, Artisten und bekannten regionalen Show/Tanzkapellen wurden die Köchebälle immer mehr zu gesellschaftlichen High Lights in der Kurpfalz. Kollege Walter Baron, (Küchenmeister/Chef ) der Mannheimer Motoren Werke ließ von seinen Werks-Kollegen, (Werks Handwerkern) eine Lostrommel bauen nach dem Vorbild der damaligen Lostrommel im Fernsehen, etwas kleiner allerdings. Diese Lostrommel wurde neben den Tombola Losen zusätzlich eingesetzt und wartete nochmals mit ganz besonders attraktiven Gewinnen auf. Die Lostrommel ist nach wie vor in gutem Zustand und einsatzfähig. Diese und weitere Erinnerungsgegenstände wie: Vereinswimpel, Vereinsfahne, Pokale, Medaillen, Bilder, Fotos, Urkunden Niederschriften ec. die sich im Laufe von über 105 Jahren Clubgeschichte angesammelt haben, werden immer dem amtierenden Vorsitzenden von seinem Vorgänger übergeben, um sie sorgfältig aufzubewahren und seinem Nachfolger wieder weiter geben zu können. Köchebälle fanden in den gastronomischen Betrieben Mannheims statt, die auch über entsprechende Räumlichkeiten verfügten. So waren das am Anfang die Vereinsgaststätte Morgenröte, Ruderclub und der kleine Rosengarten in Mannheim. Von Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre wurde im nach dem Kriege wieder aufgebauten, renovierten Rosengarten gefeiert.
In der Zeitung der Köche vom Dezember 62 wurde ein Bild der Küchenbrigade des Mannheimer Palasthotel Mannheimer Hof, (heute Steigenberger Hotel Ma-Hof) veröffentlicht mit dem langjährigen Küchenmeister Fritz Stolze. Fritz Stolze war Lehrmeister vieler Köche, unter anderem auch von Peter Finkenwirth.
1963/64/65
gibt es keine Aufzeichnungen.
1966
aus diesem Jahr exestieren lediglich 4 Fotos, offensichtlich von IHK Abschlussprüfungen. Der Chronist kann hier lediglich Willy Wittich und Fritz Stolze erkennen. Wo die Prüfung statt fand ist ebenfalls nicht überliefert.
1967
Abschlussprüfungen der IHK Rhein-Neckar. Hotel Direktor Max Meisinger, Vorsitzender der Prüfungskommission beglückwünscht 35 Kochlehrlinge und 3 Kellnerlehrlinge zur bestandenen Prüfung. Weitere Informationen liegen aus dem Jahr 67 nicht vor.
1969
27. und 28. März finden im Palasthotel Ma-Hof und Augusta Hotel die Frühjahrsprüfungen statt. Der neue Vorsitzende der Prüfungskommission Max Baßler, (Hotel Basler Hof, Mannheim) Koch und Clubmitglied begrüßte außer 30 Köchen, fünf Kellner und vier Hotelkauffleute auch als Ehrengast den langjährigen Vorsitzenden der Prüfungskommission und Hotel Direktor, Max Meisinger, Ausgusta Hotel. Alle 39 Prüflinge hatten Ihre Prüfung bestanden.
Ob und in welchen Jahren von 1960 - 1970 Stiftungsfeste/Jubiläen, Köchebälle statt fanden , darüber konnten bisher keine Unterlagen gefunden werden. Ebenso nicht über weitere Club Aktivitäten.
1970
Hans Maurus wird bei der Generalversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt. Hermann Knaus und Hermann Elstner werden in Ihren Ämtern bestätigt. Klaus Mathey wechselt aus beruflichen Gründen von Tegernsee nach Mannheim und tritt dort die Stelle in der Inter Versicherung, (vormals Nothilfe) als Küchenmeister/Chef an. Als Gründungsmitglied des dortigen Zweigvereins, Tegernsee/Schlierseertal und VKD Mitglied nimmt Kollege Mathey Kontakt zum Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen auf.
1971
Klaus Mathey tritt dem Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen als Mitglied bei. Mittlerweile zählten zahlreiche Clubmitglieder seit längerem zu bewährten IHK Prüfmeistern. So unter anderem: Willy Wittich, Hans Bockhof, Karl Bassler, Max Baßler, Hans Maurus, Walter Baron, Hans Bach. Neu in den Prüfungsausschuss wurden die Kollegen und Clubmitglieder berufen: Manfred Thomaier,Klaus Mathey, Detlef Schulz., Michael Fuchs, Günther Hering, Bernd Reinhold, Rolf Lukowski.
1972
Die Kollegen Klausner und Elsner werden auf Grund Ihrer langjährigen Vorstandstätigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt.
1973
Im Januar, 64. Stiftungsfest/Jubiläum im Restaurant Rheinterrassen-Ruderclub mit großer Tombola, unter anderem ein lebendes Spanferkel organisiert von Walter Baron.
11. September Monatsversammlung im Clublokal "Morgenröte" Mannheim. Beschluss der Versammlung ab kommenden Monat sich monatlich in der Höpfner Stuben zu treffen. Zu Gast die Firma Nemasa mit Produktverkostung und einem Dia Vortrag.
09. Oktober Generalversammlung im Gasthaus "Höpfner Stuben" in Mannheim. Die anstehenden Neuwahlen ergaben folgendes Ergebniss: Alter und neuer 1. Vorsitzender Hans Maurus. 2. Vorsitzender Klaus Mathey, Michael Fuchs als 1. Kasssier löste Hermann Knaus und Helga Reibold als1. Schriftführerin löste Hermann Elsner ab.
Der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen gibt sich erstmals eine Vereinssatzung und wird beim Amtsgericht Mannheim im Registergericht unter der Register NR. 924 als eingetragener Verein fortan geführt.
13. November Monatsversammlung in den "Höpfner Stuben" Mannheim. Marmit ergab 23,14 DM
11. Dezember Monatsversammlung in den "Höpfner Stuben" Mannheim. Beschluss der Versammlung, dass 70. Stiftungsfest 1974 am 16. März im Kulturhaus Käfertal zu feiern. Marmit ergab 16,30 DM
1974
08. Januar Monatsversammlung in den "Höpfner Stuben" Mannheim.. Beschluss der Versammlung im Februar anstatt der Monatsversammlung einen Kappenabend bei Kollege Josef Huber in Hemsbach zu veranstalten. Marmit ergab 17,55 DM
Im laufenden Jahr werden vom Vorstand organisatorische Vorbereitungen für die im kommenden Jahr durch zu führende Landesverbands Tagung "Südwest"getroffen. Der Tagungsort/Hotel, Hotelzimmer mussten geblockt werden. Da im Jahr 1975 die Bundes - Gartenschau in Mannheim statt fand, mußte dies sehr frühzeitig geschehen. Ein Begleiterprogramm musste erarbeitet werden. Mit örtlichen Sponsoren verhandelt werden, ec. Da eine solche Veranstaltung zum erstenmal von unserem Club durch geführt wurde, wollte man sich natürlich auch von seiner besten Seite gegenüber dem damals ca 15 Zweigvereine starken Landesverbandes "Südwest" zeigen. Außerdem findet im Herbst 1975 das 71. Stiftungsfest unseres Clubs statt. Da der Rosengarten zu der Zeit um, angebaut und sich in ein modernes Kongresszentrum verwandelt, fand am 16. März das 70 Jubiläums Stiftungsfest im Kulturhaus, Mannheim-Käfertal statt. Im Mai nahm unser Club an der 15. Südwest-Messe mit Kochkunstschau teil. Walter Baron Motorenwerke Mannheim erhielt zwei Goldmedaillen und drei Silbermedaillen, das Augusta Hotel mit Kollege Göttmann eine Goldmedaille, Kollege Brodersen von der Rheingoldhalle in Neckarau und Manfred Thomaier vom Bundesbahn Hotel Mannheim erhielten je eine Silbermedaille.
09. April Monatsversammlung in den "Höpfner Stuben" Mannheim. Beschluss der Versammlung die bisherige Bank "Bensel & Co" zu wechseln und zukünftig die "Deutsche Bank" zu beauftragen unser Clubkonto zu führen. Die Marmit ergab 18,10 DM
Am 21. Juni fuhr der Club-Vorstand mit einem Kleinbus und 9 Pers. nach Schmitten/Taunus. Wir besichtigten das VKD eigene Schulungsheim dort. Seit Ende der 60 er Jahre werden dort Fortbildungslehrgänge für Köche/innen, VKD Tagungen ec., abgehalten. UnsereReise wurde von Schmitten aus, durch den Rheingau, über den Rhein bei Rüdesheim nach Bingen fort gesetzt. Dort wird die weltbekannte Brennerei Racke "Rauchzart" besichtigt mit Weinverkostung. Den Abschluss dieser Reise bildet ein Vesper in der Gaststätte "Zum Schützenhof" in Bingen. Besitzer und Küchenmeister der Gaststätte ist der Vater von Klaus Mathey, der auch diesen Tagesausflug organisierte. Teilnehmer des Ausflugs: Willy Wittich mit Frau, Hermann Knaus mit Frau, Hermann Elstner, Hans Maurus und Klaus Mathey
09. Juli Monatsversammlung in den "Höpfner Stuben" Mannheim. Erstmals wurde ein Jugendwart benannt. Kollege Wolfgang Lutz übernahm dieses Amt bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung. Marmit ergab 30,00 DM
1975
Das Augusta Hotel in Mannheim stellte in diesem Jahr den Teilnehmer zur Qualifikation des Landesfachverbandes Südwest um den Rudolf Achenbach Preis. Der Wettbewerb fand zeitgleich mit der Frühjahrstagung des Landesfachverbandes Südwest im Restaurant Schleifmühle statt. Der Name unseres Kanditaten ist leider nicht überliefert. Ein Preiskegeln, sowie ein Frühlingsfest rundeten die Arbeitstagung ab.
Am 29. Februar besichtigten wir das neue Großmarktlager der Firma Edeka in Heddesheim.
Am 31. Januar wurde bei Kollege Josef Huber in seinem Hotel-Restaurant "Sport-Center" in Hemsbach ein Familien -Kappen veranstaltet.
Im Februar beteiligten wir uns erfolgreich mit den Kollegen Thormaier, Walter Baron, Hans Brodersen und Klaus Mathey an der Kochkunstschau anl. der HOGAKA in Karlsruhe, mit Silber & Bronzemedaille.
Am 11. März war die Firma Knorr Küchenbrigade zu Gast in Mannheim. Außer einem Dia Vortrag über die Hotellympia in London, gab es noch Knorr Produkte zur Verkostung. Zahlreiche Kollegen vom Bruderverein Heidelberg konnten vom Vorsitz. begrüßt werden.
Am 09. April hatten wir die Firma Nemasa zu Gast in Mannheim. Auch hier wurden wir mit einem Dia Vortag über den Weltkongreß in Kananda informiert. Die Kollegen Maurus und Baron als Teilnehmer des Kongresses berichteten ebenfalls. Die Herren Borzner und Scholz von Nemasa gestalteten diese Versammlung.
Im Mai nahm Kollege Brodersen an der Plattenschau anläßlich der 16. Südwest-Messe in Villingen teil.
Im Juli war 2. Vorsitz. K. Mathey Gast beim Heidelberger Bruderverein zu deren Monatsversammlung.
Im Monat August hatten wir Verbandsdirektor, (VKD) Bernhard Drüppel der bereits zum 2.mal unserem Club die Ehre gab nach 19.. zu Gast in Mannheim. Bernhard Drüppel hielt ein Referat über Verbands & Zweigvereins Arbeit. Auch an diesem Abend waren wieder zahlreiche Kollegen/innen aus Heidelberg zu uns gestoßen.
Die Stadt Mannheim hatte sich zur Bundesgartenschau gerüstet. Im Herzogenried wurde einer neuer Erholungspark geschaffen. Der seit über hundert Jahren bestehende Luisenpark wird aufgerüstet, eine Gondoletta durchzieht den Luisenpark und wird so zum schönsten Park Europas ausgerufen. (So die Macher) Beide Parks werden mit einer hochmoderen Hochbahn, dem Erobus verbunden und pendeln im Minutentakt zwischen Oststadt und Neckarstadt über den Neckar. Ein Fernmeldeturm mit Drehrestaurant und Aussichtskanzel ist seither das Wahrzeichen Mannheims, das man von den Höhenzügen des Pfälzer Walds bis zu den Höhenzügen der Bergstrasse zusammen mit den neuen Hochhäusern des Collini Centers als neue Sky Line Mannheims ausmachen kann. Im Herbst 1975 ist dann der Club der Köche Mannheim Ludwigshafen Gastgeber für die Landesfachtagung Südwest.
UnserTagungshotel am 06. September ist das renommierte Augusta Hotel in den Augusta Anlagen Mannheims. Küchenmeister/Chef des Augusta Hotels, und Kollege Göttmann, zusammen mit Hoteldirektor Munte, (Nachfolger von Hans Dieter Feit, der noch durch die harte Schule von Max Meisinger ging) sind hervorragende Gastgeber. Oberbürgermeister Prof. Ludwig Ratzel hatte auf Betreiben unseres Vorsitzenden Hans Maurus die Schirmherrschaft über die Tagung übernommen, sowie für einen Empfangscocktail gesorgt. Stadtrat Höhn als offizieller Repräsentant der Stadt Mannheim begrüßte unsere Gäste und Tagungsteilnehmer herzlich. Vom VKD war Vize Präsident Ludwig Sorgenfrei anwesend. Unter Vorsitz von Alexander Rupp, (Karlsruhe) wurde von den Delegierten Ludwig Sorgenfrei einstimmig als Präsidentschafts-Kanditat für die im Jahr 1977 anstehende VKD G.V. in Bad-Kissingen aufgestellt. Zum erstenmal kommt in Bad-Kissingen die Briefwahl zum Zuge. Während die Delegierten während der 2 Tage dauernden Tagung weiter um Paragrafen und Regularien debattieren, ist Kollege Willy Wittich und Neupensionär mit den begleitenden Damen der Tagungsteilnehmer im Luisenpark, Herzogenriedpark und Fernmeldeturm unterwegs um Ihnen das neue, moderne und schöne Mannheim zu zeigen. Nach Kaffe und Kuchen im Fernmeldeturm-Restaurant und Tagungsende trifft man sich gemeinsam zum 71. Stiftungsfest/Jubiläum im Kulturhaus in Käfertal mit Plattenschau und Jugendwettbewerb. Die Jugendarbeiten wurden von den Kollegen Alexander Rupp Karlsruhe, Herbert Waldecker Lörrach und Willy Wittich gewertet.
Am 11. September fand zum erstenmal ein Fußball-Freundschafts zwischen zwei Köcheteams statt. Auf dem Sportplatz Erlenhof in Mannheim trat der Club der Köche Mannheim-Ludwigshafen gegen den Zweigverein Heidelberger Kochverein an. In der Mannschaft unseres Clubs traten unter anderem die Kollegen :Wahl, Hering, Duffner, Fuchs, Brodersen,Mathey, Hasenfratz, Feurer, Palit, Kannengießer und Kempf an. Spielergebnis 1:11
Ein weiteres Fußball-Freundschaftsspiel fand auf dem Ilvesheimer Sportplatz gegen eine Betriebssportmannschaft des SC Stern, (Mercedes Benz) statt.
Am 15. Oktober fand turnusmäßig die G.V. mit Neuwahlen statt. Hans Maurus stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Einziger Kanditat war der bisherige 2. Vorsitzende Klaus Mathey, der auch einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Neuer 2. Vorsitzender wurde Küchenmeister/Chef vom Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen, Otto Duffner.
Michael Fuchs als 1. Kassier wird in seinem Amt einstimmig bestätigt und wieder gewählt. Als 2. Kassier, (erstmals gewählt) wurde Hans Brodersen , Küchenchef in der Rheingoldhalle, Neckarau. Helga Reibold wurde in Ihrem Amt als Schriftführerin wieder gewählt. Als 2. Schriftführer, (erstmals gewählt) wurde Herbert Wahl gewählt. Das Amt des Jugendwart wurde einstimmig Manfred Thormaier zuerkannt, bez. gewählt. Die Kollegen Willy Wittich, (Küchenmeister a.D.) und Josef Huber, (Metzger,Koch, Gastronom in Hemsbach) wurden als Kassen-Revisoren gewählt.
Der neue Vorstand faßte als ersten Entschluss, sich zukünftig als neuen Monatstreff im Restaurant Kurfürstenstuben, bei Kollege End, Friedrichsplatz 1, zu treffen.
Im November ein weiteres Fußball-Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl der Städtischen Krankenanstalten. Das Spiel wurde auf den Sportanlagen in Seckenheim ausgetragen.
Am 01. Dezember hatte Jugendwart Manfred Thormaier zum 1. Jugendtreff mit überbetrieblichen, praktischen Fachunterricht in seine Küche im Bundesbahn-Hotel eingeladen.
Am 19. Dezember lud der Club zu einer Vorweihnachtlichen Familienfeier ein. Kollege Eduard Paff mit Team in seiner Gaststätte Siechen Bräu war unser Gastgeber.
1976
Am 20.Februar fand der 2. Kappenabend bei Kollege Huber in Hemsbach statt.
Am 24. März besichtigten wir die Eichbaum Brauereien in Mannheim.
Vom 10. - 11. März fand das 1. Nationale Fußball-Köche-Turnier im Mannheimer Rhein-Neckar Stadion statt. Acht Mannschaften waren unserer Einladung gefolgt. Die Teilnehmer folgender Zweigvereine traten zum Turnier um den Edeka Pokal an. Heidelberg, Tegernsee, Wiesbaden, Saarland, Mainz, Freiburg, Frankfurt und Ma-Lu. Eine Damenauswahl vom Zweigverein Tegernseeer/Schlierseeer Tal bestritt ein Einlagespiel gegen eine Damenauswahl des SV Ilvesheim. Der Mannheim-Schönauer Fanfarenzug begleitete musikalisch die einmarschierenden Mannschaften mit Ihren Clubfahnen ins Stadion. Am Sonntag Morgen spielte zum Frühschoppen das Musikkorbs der Polizeikapelle Mannheim auf. Organisiert hatte die Kapelle Walter Baron, der auch persönlich auf dem Eichbaum Bierwagen für die Dauer des Turniers immer für gut gezapftes Pils sorgte. Weitere Club und Vorstandsmitglieder sorgten für die kulinarische Vepflegung unserer Gäste und deren mitgereisten Fans mit Erbsensuppe, Schaschlik, Bratwurst, Bockwurst oder Spießbraten. Der Reinerlös aus diesen Einnahmen stiftete der Club der Mannheimer Morgen Akrion "Wir wollen helfen". Als Turnierfavoriten galten die Z.V. Heidelberg & Freiburg. Während Freiburg seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte und ins Endspiel einzog, konnte Heidelberg seiner Favoritenstellung nicht gerecht werden. Zur aller Überraschung wurde unser Club der Endspielgegner für Freiburg. Hier mußten wir allerdings die Klasse der Freiburger Kollegen anerkennen und gingen mit 1:4 als zweiter Sieger vom Platz. Im Spiel um den III. Platz hielt Wiesbaden mit einem 3:1 Sieg über Frankfurt die Oberhand. Spielführer und Kollege Dieter Gruber vom Turniersieger Freiburg nahm aus den Händen des Edeka Geschäftsführer Bertram den Siegerpokal und Ehrenpreis entgegen. Der II. Plazierte Ma-Lu bekam den von Oberbürgermeister Dr. Ludwig , Ludwigshafen gestiftete Ehrenpreis von Mannheims Bürgermeisters Dr. Bruche überreicht. Alle weiteren Mannschaften bekamen ebenfalls Ehrenpreise und Urkunden überreicht. Die Siegerehrung wurde noch durch die Anwesenheit der Hemsbacher Wein & Blütenkönigin mit Bergsträßer Wein versüßt. Zum Abschluss der zwei tägigen Veranstaltung spielten die Sandhofener Trompeter, "Die Stichler" groß auf.
Unter den zahlreichen Gästen hatten sich unter anderem Hotelier ,Kollege und Vorsitzender der Prüfungskommision Max Baßler, (hier waren auch alle Z.V. unter gebracht) Siegfried Wimmer mit Gattin aus Frankfurt, Kollege Klaus Schreiner vom Patenverein Landau/Südpfalz und Dieter Janetzek vom Bruderverein Heidelberg eingefunden. D. Janetzek fand noch als Stadionsprecher einen Job, da er Klaus Mathey ablösen mußte, denn der war ja, wie alle anderen Kollegen als Spieler bez Helfer unterwegs. Desweiteren waren vom Z.V. Bielefeld die zwei Kollegen Koske & Schnieders eigens als Fußballfans angereist. Geleitet wurden die Fußballspiele teilweise von Schiedsrichtern des Fußballkreises Mannheim, sowie Kollegen aus Bielefeld, Heidelberg, Frankfurt und dem Saarland. Unsere Elf hatte folgende Aufstellung: B.Reinhold, H. Becker, O. Duffner, G. Hering, K.Schreiner, Müller, Steinbacher, H.Kempf, K.H. Kannengießer, Kettler, Seifert, Gröl, Werner und K. Mathey
Am 04. Mai fand in der Küche der Mannheimer Motoren Werke bei Kollege Walter Baron ein überbetrieblicher, praktische Fachunterricht statt. Im Anschluss daran übergaben die Kollegen, W. Baron, M. Thormaier und K. Mathey an den Mannheimer Morgen einen Scheck in Höhe von 527,47 DM. Das Geld war der Reinerlös aus dem zweitägigen Fußballturnier vom März d.JH.
Am 19. Mai fuhren wir mit dem Bus nach Heilbronn zur Besichtigung der Firma Knorr. Knorr Küchenbrigade Mitglied W. Filip kümmertes sich um unsere ca 20 Pers umfassende Gruppe.
Am 12. Juni besichtigten wir mit einer größeren Gruppe, einschließlich Jugendgruppe den Mannheimer Schlachthof.
Im Juli fanden unter anderem im Hotel Wartburg Hospiz die IHK Abschlussprüfungen statt. Prüfmeister im Hotel Wartburg, Johann/Hans Bach, Hans Maurus und Manfred Thormeier. Der Prüfungs Kommissions Vorsitzende Max Baßler konnte 32 Köchen, 2 Kellner, vier Gaststättengehilfinnen und sieben Hotelkaufleute zur bestanden Prüfung gratulieren.
Am 15. Juli besichtigten wir wiederum auch mit unserem Kochnachwuchs die Mannheimer-Heidelberger Milchzentrale in Mannheim.
Am 21. September besuchten wir die Bundesbäcker- Fachschule in Weinheim.
Im September nahmen wir am 1. Eto Fußballturnier in Emmendingen mit insgesamt vier Mannschaften teil. Die Gegner hießen: Freiburg, Emmendingen, Darmstadt, Ma-Lu. Wir erreichten einen ehrenvollen 4. Platz.
Am 15. Oktober fand in Frankfurt unter Beteiligung unseres Z.V. ein Preiskegeln statt.
Am 27. November fand unser 72. Stiftungsfest/Jubiläum erstmals wieder nach erfolgter Renovierung im Rosengarten statt. Der Musensaal war mit 450 Gästen ausgebucht. Unser Büfett war aus Kostengründen im Foyer/Treppenaufgang vor dem Musensaal aufgebaut., was sich im Nachhinein als keine glückliche Lösung ergab. Im Foyer zwischen Stammmitz und Musensaal hatten wir unsere wiederum reich bestückte Tombola aufgebaut. Das 72. Stiftungsfest fand bei unseren Gästen großen Anklang. Gäste von den verschiedenen Verbänden wie DEHOGHA, IHK, Städte Ma-Lu, Zweigvereine, Geschäftspartner und viele mehr gaben uns die Ehre. Besonderen Dank ging hier an den Hausherrn Joachim Mayer, (Gastro Mayer) und unseren Kollegen Küchenmeister/Chef Bernd Reinhold von denen wir hervorragend logistisch und kollegial unterstützt wurden. Neben den Vorstandskollegen brachten sich in die Arbeit noch die Kollegen W. Wittich, K. Basler, J.Huber, H. Elsner sowie Hr. Henninger von der Firma Wachter. Erstmals trat auch hier Oskar Heinz von der Firma Hügli als Helfer auf.
17. Dezember trafen wir uns wieder bei Kollege E. Pfaff zur Familien-Weihnachtsfeier.
1977
Im Januar führte uns die Firma Eto Ihr neues Dieto Programm vor.
Im Februar war die Firma Dr. Oetker unser Gast mit Ihren Produkten.
Im März beteiligte sich der Club mit einigen Mitgliedern auf der HOGA in Wiesbaden an der Plattenschau.
Am 25. Februar richtete der Prüfungskommissions Vorsitzende Max Baßler ein Schreiben an die IHK Rhein Neckar. In dem Schreiben protestierte Max Baßler gegen die Verlegung der Abschlussprüfung nach Heidelberg. Das Argument, dass aus Kostengründen die Verlegung heraus geschehe, könne er (Baßler) nicht nach voll ziehen. Ich bin mir klar darüber, dass sowohl in unserem Gewerbe wie auch im Kochverband, mit dem uns ein gutes Verhältnis verbindet, Kritik geübt wird. So Max Baßler.
Im März fand beim Z.V. Villingen/Schwennigen die Qualifikation zum Rudolf Achenbach Preis statt. Unser Teilnehmer Klaus Keilbach errang einen hervorragenden II. Platz. Klaus Keilbach machte seine Aubildung im Bundesbahn Hotel unter den Fittichen von Manfred Thormaier.
Am 28.04. waren wir zusammen mit unseren Heidelberger Kollegen Gast bei der Firma Edeka in Heddesheim. Mit Weinproben aus den Anbaugebieten, Pfalz, Rheinhessen und Mosel war dies ein gelungener Nachmittag.
Im Mai veranstalteten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Diabetiker Bund einen Diätkochkurs. Federführender war hier unser 1. Kassier und Dietätisch geschulter Koch, Küchenmeister Michael Fuchs.
Am 14. Mai beteiligte sich Kollege Walter Magin vom Hotel Kurfürst in Frankenthal und Klaus Mathey, (Inter Vesicherung) an der Plattenschau auf der HOGAKA in Karlsruhe erfolgreich. Unsere Jugengruppe unter Leitung von M. Thormaier fand mit über 30 präsentierten Tellergerichten besondere Beachtung und Ehrung.
Für 25 Jahre VKD Mitgliedschaft erhielten unsere Kollegen H. Knaus, W. Wittich, E. Pfaff, H. Maurus, G. End und L. Schneider vom 1. Vorsitzenden K. Mathey die VKD Ehrennadel überreicht.
Im Juni beteiligte sich unsere Jugendgruppe unter der Leitung von M. Thormaier an der Südwest-Messe in Villingen zum III. mal. Mit 30 Tellergerichten fuhren wir nach Villingen und mit Medaillen und Ehrenpreisen kehrten wir nach Mannheim zurück.
Am 09. Juli war unserer Z.V. Ausrichter des 2. Eto Fußballturniers. Austragungsort war in Hemsbach. Unsere Gegner: Darmstadt, Heidelberg, Emmendingen und Ma-Lu. Darmstadt wurde Pokalsieger für uns war wiederum "nur" der 4. Platz erreicht worden. Kollege Josef Huber bewirtet uns in seiner Gaststätte vorzüglich. Gesponsert wurde das tTurnier durch die Firma Eto.
Am21. Oktober beteiligten sich unsere Kollegen Bernd Reinhold und Betzel,(Rosengarten) Peter Finkenwirth, (Habereckel Bräu) und Klaus Mathey, (Inter Versicherung) an der Internationalen Kochkunstschau (IKA) in Frankfurt. Mit je einer Bronze-Madaille , sowie einer Bronze Medaille für unseren Club kehrten wir aus Frankfurt zurück.
Im Oktober nahm dann unser Club erstmals am Hügli Kegelwander-Pokal teil. Aussrichter und Titelverteidiger war der Z.V. Bad-Nauheim. Neben unserem Z.V. nahmen noch die Z.V. Augsburg, Ingolstadt und Heidelberg teil. Unsere Kegelasse Helga Reibold, Michael Fuchs und Detlef Schulz erkegelten sich stolze 1503 Punkte und erreichten hiermit den 5. Platz.
Am 29. Oktober feierten wir unser 73. Stiftungsfest/Jubiläum wiederum im Rosengarten. Auf Grund der letztjährigen Erfahrung mieteten wir den Stammitzsaal zum Musensaal noch hinzu. Im Stammitzsaal hatten wir dann für das Kalte Büfett ausreichend Platz. Unsere Gäste hatten auch somit mehr Platz um die besten Happen zu kämpfen. Die Mehrinvestition in die Saalmiete war sinnvoll angelegt. Über 350 Gäste dankten dies uns. Zum Kalten Büfett hatte unsere Jugendgruppe reichlich bei getragen, denn Ihre Arbeiten wurden von einer Jury geprüft und bewertet. Für die lukullischen Höhepunkte sorgten unsere Mitglieder wie: HANS BACH; Hotel Wartburg Hospiz, Mannheim, Küchenmeister/Chef Mayer vom Steigenberger Hotel Ma-Hof, Hans Maurus vom Ma Klinikum, W. Baron von den Ma- Motoren Werken, K. Mathey, Inter Versicherungen, W. Neuer, Ma-Versicherung, Küchenchef Schwärzel, Böhringer AG Mannheim, Küchenchef Knochel, Erdöl Raffinerie Ma, Küchenchef/Betriebsleiter Rolf Lukowski Karstadt AG Ma, Harry Becker, Hotel Central Frankenthal, Gasthaus "Zum Pflug" Ma-Wallstadt, Küchenchef Habich, Hotel Krone, Großsachsen, J. Huber, Hotel- Restaurant Sport Center, Hemsbach, sowie die Küchenbrigade des Rosengartens mit B. Reinhold. Die Kollegen Willy Wittich und Eduard Pfaff wurden vom Club für Ihre Verdienste und langjährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Weitere Ehrungen erhielten unsere Vorstandsmitglieder, Helga Reibold, Michael Fuchs, Manfred Thormaier, Karl Basler, Detlef Schulz und Alois Schmitzer.
1978
19.01. Monatsversammlung, Firma AMC zu Gast. Überbetrieblicher , monatlicher Fachunterricht an der Eduard Spranger Schule in Mannheim.
29. Januar verstarb unser Kollege, langjähriger Schriftführer und Ehrenmitglied Hermann Elsner nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren. Am 03.Frebruar wurde Hermann Elsner in Begleitung einer Clubabordnung auf dem Hauptfriedhof Mannheim beigesetzt.
14. März Monatsversammlung "Alter Eichbaum" Mannheim. Zu Gast die Firma "Vierlande" mit Produktverkostung.
09. April verstarb unser Kollege und Mitglied Leonard Schneider nach kurzer Krankheit im Alter von 84 1/2 Jahren. Am 14. April wurde Leonard Schneider auf dem Hauptfriedhof in Mannheim, in Begleitung von Kollegen beigesetzt.
Laut Eintrag im Vereinsregister vom 25. Juli , (die G.V. fand im Nov. 1979 statt) ergaben die Neuwahlen folgendes Ergebniss. 1. Vorsitzender Klaus Mathey, (Wiederwahl) 2. Vorsitzende Küchenmeister Detlef Schulz, (Otto Duffner ist aus dem Vorstand ausgeschieden) Das Protokoll der G.V. gibt noch folgendes wider:1. Kassier Michal Fuchs, 2. Kassier Rolf Lukowski, 1. Schriftführerin H. Reibold wurden in Ihren Ämtern wiedergewählt und bestätigt. Ebenso die beiden Jugendwarte M. Thomaier und A. Schmitzer. 2. Schriftführer wurde, (neu) Roland Herzog. Als Revisoren wurden die Kollegen J. Huber und W. Wittich wieder gewählt. Anwesend waren 29 Pers. Die Marmit ergab 25,60 DM
16. 08 IHK Abschlussprüfungen im Hotel und Gastgewerbe in den Häusern, Wartburg Hospiz, Restaurant "Savarain" im Rosengarten und Steigenberger Hotel Ma-Hof. Zwei Köche erhielten vom Club der Köche Ma-Lu je ein Fachbuch für hervorragende Leistungen überreicht.
12.09. Monatsversammlung im "Alter Eichbaum", Mannheim. Zu Gast, Firma Coupase (Frankreich) stellte Steaker vor. Marmit ergab 74.00 DM
18. 09. Der Heidelberger Zweigverein begeht sein 80. Stiftungsfest. Der Bruderverein Ma-Lu überreicht zu diesem Anlass durch Klaus Mathey dem 1. Vorsitzenden des Heidelberger Kochvereiens Dieter Janetzek eine Fahnenschleife zur Erinnerung an dieses Jubiläum. Unter denFestgästen aus Politik und Wirtschaft weilte auch der neu gewählte VKD Präsident Ludwig Sorgenfrei. Mit Kaltem Büfett und Tanz wurde das Jubiläum bis in den frühen Morgen gefeiert.
04. November, 74. Stiftungsfest/Jubiläum unseres Clubs im Rosengarten Kongress Zentrum. Der Musensaal mit Stammitzsaal waren wieder gemietet und mit Kaltem Büfett und Tanz wurde auch dieses Fest zu einem Höhepunkt in unserem Clubleben. Mit einer Plattenschau der Auszubildenden Köche wurde das Kalte Büfett zusätzlich bereichert. Die Jury unter Vorsitz von Oberküchenmeister Hans Maurus bewertete die Arbeiten von Jugendlichen aller drei Ausbildungsjahre aus folgenden Ausbildungsbetrieben: Klinikum Mannheim, Rosengarten Mannheim, Hotel Ramada Ludwigshafen und weiteren nicht bekannten Kollegen. Die Jugendwarte M. Thormaier und A. Schmitzer waren für die Organisation des Jugendwettbewerbs verantwortlich. Vor ausverkauftem Haus konnte der 1. Vorsitzende wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter anderem die Vetreter der IHK Rhein-Neckar, des DEHOGA Nordbaden, Hotelier Max Baßler, Dieter Janetzek vom Bruderverein Heidelberg, Z.V. Kaiserslautern, (P.Weis) die Z.V. Karlsruhe,, Hochschwarzwald, Landau/Südpfalz und das Saarland. Als besondere Überraschung bot der Club seinen Gästen erstmals ein Mitternachts Eis-Büfett.
Im November fand die Qualifikation zum Rudol Achenbach Preis im Karstadt Restaurant, Mannheim bei Kollege Rolf Lukowski statt. Sieger und Teilnehmer an der Südwest Qualifikation war Gerhard Berte vom Steigenberger Hotel Mannheimer Hof. (Direktion Klaus Brand) Weitere Teilnehmer kamen unter anderem aus den Betrieben Ramada Hotel Ludwigshafen, Central Hotel Frankenthal. Die Jury wurde von Hans Bach, A. Schmitzer, M. Thormaier und R. Lukowski gestellt.
1979
10. Aril Monatsversammlung im "Alten Eichbaum" Mannheim. Zu Gast die Firma Hügli, (Oskar Heinz) und Indra mit Produktverkostung.
August IHK Abschlussprüfungen mit Abschlussessen im Wartburg Hotel Hospiz. Der Prüfungsausschuss wurde von folgenden Club Mitgliedern ergänzt. H. Bach, R. Lukowski, D. Schulz, K. Mathey, M. Thormaier, W. Wittich, K. Bassler, G. Hering.
Am 27. September fand in der Küche des Rosengarten Kongress Zentrums ein überbetrieblicher, praktischer Fachunterricht statt. Unser Geschäftspartner "Deutsche See" Mannheim hatte großzügig Salz und Süßwasserfische gesponsert. Klaus Mathey, der diesen praktischen Untericht leitete, bereitete mit mehr als 20 Teilnehmern aus den Fischen verschiedenen, Farcen, Galatinen, Pasteten, Salate und vieles mehr. Alle vorbereiteten und fertig gestellten Spezialitäten fanden dann beim 2 Tage später statt findenden 75. Stiftungsfest Ihre Verwendung.
11. September Monatsversammlung im "Alten Eichbaum" in Mannheim. Zu Gast die Firma "Tino", ( Herr Pöhlmann) mit Produktverkostung.
29. September 75. Jubiläumsfest/Jubiläum wiederum im Musen & Stammmitzsaal des Rosengarten Kongress Zentrums. Auch wieder mit Jugendwettbewerb und Kaltem Büfett, gesponsert von 40 Betrieben aus der gesamten Kurpfalz. 33 Wettbewerbsteilnehmer zählte das Teilnehmerfeld des Jugendwettbewerbs. Sieger im II. Ausbildungsjahr wurde Rainer Schramm Augusta Hotel, im I. Ausbildungsjahr Helmut Gerlitschke vom BASF Casino Ludwigshafen. Auch viele Ehrengäste wie Stadtrat Dr. Kurt Weber Ludwigshafen, Robert Dussel Mannheim, der IHK Rhein-Pfalz und IHK Rhein-Neckar, waren unsere Gäste. Der Bruderverein Heidelberg gratulierte mit einem Pokal und Heidelberger Stich.
Hans Maurus und Walter Baron wurden um Ihre Verdienste und langjährige aktive Mitarbeit für den Club zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mit Urkunde und Ehrennadel wurden Sie hiermit vom 1. Vorsitzenden K. Mathey geehrt. Karl Bassler wurde für seine langjährige Unterstützung bei diversen Club Veranstaltungen mit einem Präsentkorb geehrt.Tombola und Glücksspirale, Tanz und Programm waren weitere Fest Höhepunkte.
09. Oktober Monatsversammlung im "Alten Eichbaum", Mannheim. Zu Gast die Firma Eto, ( Herr Schreiner) mit Produktverkostung und Tonbildschau.
1980
08.Januar Die Generalversammlung im "Alten Eichbaum" hatte folgendes Ergebniss: Klaus Mathey und Detlef Schulz wurden als 1. bez 2. Vorsitz. wieder gewählt. M.Fuchs und H. Reibold standen nicht mehr zur Verfügung. Neuer 1. Kassier wurde Alois Schmitzer und neuer 1. Schriftführer Oskar Heinz. Ebenfallsneu gewählt wurden die Kollegen/innen: 2. Kassiererin Frau Novakovic, 2. Schriftführer Hubert Kurz,1. Jugendwart Walter Spiss, 2. Jugendwart Hans Hauptmann. Revisoren W. Wittich, Josef Huber, Walter Baron. Die Marmit ergab 56,50 DM
12. Februar Monatsversammlung "Alter Eichbaum" Mannheim. Kollege W. Wittich zeigte mit einem Dia Vortrag "10 Jahre Club der Köche"
11. März Monatsversammlung "Alter Eichbaum" Mannheim. Neuer Ort für den überbetrieblichen, monatlichen Fachunterricht wurde vom Jugendwart W. Spiss bekannt gegeben. Bliesschule in Ludwigshafen. Marmit ergab 25.00 DM
15.April Monatsversammlung "Alter Eichbaum" Mannheim. Zu Gast Herr Hoffmann vom Gewerbeaufsichtsamt Mannheim, Thema "Jugendschutzgesetz".
13.Mai Monatsversammlung in den "Kurpfalzstuben"Mannheim. Beschluß der V ersammlung ab Mai die Monatsversammlungen im SVF Sportheim in Ludwigshafen-Friesenheim abzuhalten.
08. Juli Monatsversammlung im SVF Sportheim Lu-Friesenheim. Gründung eines Kegelclubs durch Kollege Spiss. Bericht von Kolleg Gouverneur über die Besichtigung der Treiber Brauerei in Ludwigshafen.
09. September Monatsversammlung bei Kollege D.Schulz in der Deutschen Stiftung für Entwicklungshilfe in Mannheim. Zu Gast die Firma Lukull Meistermarken mit Produktverkostung und einem Lichtbildvortrag. Die 2. Schriftführerin Fr. Novakovic legt Ihr Amt nieder. Uwe Schuler übernimmt kommisarisch dieses Amt. Beschluss der Versammlung, als Clublokal wieder zum "Alten Eichaum" zurück zu kehren.
14. Oktober Monatsversammlung im "Alten Eichbaum" in Mannheim. Zu Gast die Firma Kraft mit Produktverkostung und Dia Vortrag. Die Marmit ergab 37,89 DM
24. Oktober Stiftungsfest im Rosengarten mit Jugendwettbewerb.
Im November verstarb unser Ehrenmitglied und langjährges Vorstandsmitgied Hermann Knaus. Mit einer Kranzspende und in Begleitung vieler Kollegen mit
der Clubfahne wurde Hermann Knaus auf dem Hauptfriedhof, Mannheim beigesetzt. Kollege Spiss überbrachte im Namen des Clubs Josef Bindert, Wachenheim zum 60. die besten Glückwünsche.
09. Dezember Monatsversammlung im "Alten Eichbaum"Mannheim. Zu Gast die Firma Indra. 10 Auszubildende traten in der Küche des Gesellschaftshauses der BASF zur Qualifikation um die Deutsche Jugendmeisterschaft den Rudolf Achenbach Preis an. Jakob Kloos vom Inter City Hotel in Mannheim, (Ausbilder M. Thomaier) errang den 1. Platz. Servic Kräfte vom Hotel Wartburg Hospiz und Steigenberger Hotel Mannheimer Hof servierten die Wettbewerbsarbeiten.
1981
10. Februar Monatsversammlung Gasthaus "Deutsches Eck" Mannheim.(Neu) Kollege Josef Huber spendet für die Clubkasse 200,00 DM plus 23,70 Marmit.
10. März Monatsversammlung "Deutsches Eck" Mannheim. Beschluss der Versammlung. Neuer monatlicher Treff im Restaurant Pfalzbau in Ludwigshafen bei Kollege Spingler. Marmit ergab 41,42 DM
März, Beteiligung unserer Jugendgruppe an der Hogaka in Karlsruhe. Im warmen Wettbewerb erreichten wir einen III. Platz.
14. April Monatsversammlung im "Pfalzbau" Ludwigshafen. Die Jugendwarte Spiss und Hauptmann legen Ihre Ämter als Jugendwarte nieder. Marmit ergab 33,97 DM
12. Mai Monatsversammlung im "Pfalzbau" Ludwigshafen. Jugendgruppe trainiert für die Hogake im Gasthaus "Zum Pflug" in Ma - Wallstadt. Kollege Maluschke wird als kommisarischer Jugendwart bestellt. Marmit ergab 24,00
DM
14. Juli Monatsversammlung im "Pfalzbau" Ludwigshafen. Kollege U. Schuler hält ein Referat über Olivenöl.
08. September Monatsversammlung im "Pfalzbau" Ludwigshafen. Tonbildschau über Conviniencprodukte.
18. - 29. Oktober ,Mannheims Kanadische Partnerstadt Windsor/Ontario zu Gast mit dem damaligen WACS Präsidenten Hans Josef Büschkens und dem 2. Bürgermeister Tom Toth aus Windsor. In folgenden Betrieben waren außer Büschkens, weitere kanadische Kollegen als Gastköche mit kanadischen Sapezialitäten präsent. Hotel Wartburg Hospiz, (Kollege, Clubmitglied Johann Bach), Steigenberger Hotel Ma-Hof, (Kollege, Clubmitglied Günther Hering), Augusta Hotel, (Kollege, Clubmitglied P. Göttmann) Inter Versicherungen Betriebskasino, (Vorstand, Klaus Mathey) K. Mathey organisierte auch einen Empfang an seinem Wohnort Hemsbach mit der kanadischen Delegation. Empfang im Hemsbacher Rathaus, Begrüßung durch den Bürgermeister und der Hemsbacher Weinkönigin. Im Anschluss eines Rundgangs durch Hemsbach, lud Kollege Josef Huber zu einem Abendessen in seine Gaststätte "Sport-Center" ein.
08. Dezembe)r Monatsversammlung im "Pfalzbau" Ludwigshafen. Kollege und Nationalmannchafts Kaptitän Gerhard Bauer, (Z.V. Landau) hält ein Referat über Planung, Vorbereitung, Organisation zur Beteiligung an Kochkunstschauen. Die Jugendgruppe hat mit dem Casino des Rathauscenters eine neuen Standort gefunden. Kollege Helmut Berger, (Küchenchef im Rathaus Center) machte dies möglich und unterstützt den kommisarischen Jugendwart Kollege Maluschke.
1982
25. Februar Generalversammlung mit Neuwahl, im Restaurant Pfalzbau in Ludwigshafen. Der 1. Vorsitzende K.Mathey gibt einen Rechenschaftsbereicht über 12 Jahre Vorstandsarbeit als 2. bez 1. Vorsitzende ab. 1. Kassier A. Schmitzer gibt seinen Kassenbereicht ab. Die Revisoren W. Wittich , W. Baron & J. Huber prüften die Kasse. Die Prüfung ergab keinerlei Beanstandungen. Der Vorstand wurde entlastet. Kollege Hans Maurus, (Küchenmeister a.D.) wurde als Wahlleiter vorgeschlagen und gewählt. Anwesend waren 28 stimmberechtigte Mitglieder. Der bisherige Vorstand stellte sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr zur Verfügung, (Beruf, Familie ec) Der komplett neu gewählte Vorstand hatte folgendes Ergebniss: 1. Vorsitz. Walter Spiss, Küchenmeister/Chef) BASF Gesellschaftshaus Ludwigshafen. 2. Vorsitz. Bernfried Uwe Schuler, (Metzger/Küchenmeister, Betriebswirt) Ilvesheim.1. Schriftführer Oskar Heinz, (Hügli Repräsentant) 2. Schriftführer Hans Becker, 1. Kassier Hans Maurus, (Küchenmeister a.D.) 2. Kassier Hans Hauptmann, (Küchenmeister/Chef) Feierabendhaus BASF Ludwigshafen. 1. Jugendwart Dieter Maluschke, (Küchenmeister Berufsfortbildungswerk Rheinau) 2. Jugendwart, Helmut Berger, (Küchenmeister/Chef) Rathaus Center Betriebs - kasino Ludwigshafen. Die Kassenrevisoren, Wttich, Baron & Huber wurden wieder gewählt. Unter Punkt Verschiedenes schlug Kollege Mathey vor, zukünftig einen Mitgliedsbeitrag zu erheben. Die Marmit ergab an diesem Abend 55,00 DM
Das vom Mannheimer Verkehrsverein eingeführte Herbstfest, " Kurpfalz im Quadrat" fand zum III.mal unter Beteiligung unseres Clubs statt. Zum Wettbewerb eines kurfürstlichen Desserts schrieb der Ma Morgen folgendes. Die Beteiligung der kulinarischen Zunft war so dünn, wie ein zum drittenmal aufgebrühter Kaffee. Der Bericht verschweigt allerdings die erfolgreichen Beteiligungen von 1980/81.
1983
Im Jahre 1983 fanden 12 Monatsversammlungen im damaligen Clublokal "MARUBA" in Mannheim statt.
Februar, erfolgreiche Beteiligung an der HoGaka in Karlsruhe mit Bronze Medaille.
1984
Im Jahre 1984 fanden 12 Monatsversammlungen im Clublokal "Maruba" statt.
Stand Juni 2010
Bald gehts weiter !!